Außerdem sind sie nicht nur als regionale Spezialität geschützt (darüber wacht eine aufmerksame Schutzgemeinschaft), sondern haben sogar ein eigenes Museum.
Dies ist – passend zu den Würstchen – ziemlich klein, weswegen sich bei der Februarexkursion der NLLV-„Un“-Ruheständler 25 Interessierte kuschelig zusammendrängen mussten, um den zahllosen launigen Geschichten des Museumsleiters lauschen zu können.
Er räumte mit einigen irrigen Legenden (die „Nürnberger“ sind so klein, damit sie durch Schlüssellöcher passen) auf, wies aber auch darauf hin, dass die „Erbfeindschaft“ mit den Fürthern wahrscheinlich darauf beruht, dass die Nürnberger Metzger alle Schlachtabfälle in die Pegnitz kippten, die dann „etwas anrüchig“ in Fürth ankamen.
Sachlich informierte er aber auch über die Einigung auf „drei im Weggla“ der Bratwurst-Anbieter auf dem Christkindlesmarkt, die es so erst seit 1980 gibt.
Natürlich gingen viele der Teilnehmer nach der Führung erst mal Bratwurst essen.
Erich Hübel, Fotos auch M. Eichner und C. Stöckel
