Herr Kaiser wird immer wieder eingeladen, mit seinem großen rhetorischen Geschick seine umfangreichen Kenntnisse auf den unterschiedlichsten Gebieten darzubieten, und er scheint das ja stets interessierte, aufmerksame NLLV-Publikum so zu schätzen, dass er sich immer wieder als Referent anbietet.
Er hatte die NLLVler ja schon durch Nürnbergs Garnisonmuseum, die KIA-Arena und das Rathaus geführt und beim Nachmittagstreff von seinen Erlebnissen als Reserveoffizier erzählt.
Im März widmete er sich bei einem Treffen im Lehrerhaus der Nürnberger Stadtgeschichte am Ende des 2. Weltkriegs und der Zeit danach.
Eine Teilnehmerin berichtet: „Michael Kaiser brachte dazu historische, bewegende Bilder und einen Kurzfilm mit, die einen intensiven Eindruck von den letzten Kriegsjahren und der unsäglichen Zerstörung von Nürnberg zeigten. Er erläuterte den Wiederaufbau der Stadt, von der anfänglichen Planung bis hin zur baulichen Wiederherstellung bekannter Nürnberger Gebäude.
In gewohnt kompetenter und kurzweiliger Art und Weise, ausgemalt mit ganz viel Hintergrundwissen, bot er einen sehr informativen Nachmittag, der auch noch einmal bewusst machte, wie dankbar wir um den Frieden in unserem Land sein dürfen. So eine Zeit darf sich nie und in keinem Land der Welt wiederholen, auch wenn uns die Nachrichten der letzten Jahre und Wochen leider etwas anderes fürchten lassen.“
Lang muss man Herrn Kaiser nicht entbehren: Für einen Rundgang auf dem Südfriedhof im April ist er ja schon wieder gebucht.
Erich Hübel, Fotos G. Naunheim, S. Wolf
