49 von 85 staatlichen Schulen sind Startchancen-Schulen. Das ist kein Ruhmesblatt, sondern ein Auftrag. Förderung muss Ungleichheit bekämpfen, nicht Lücken schließen.
Sozialraum entscheidet – und Nürnberg hat die Daten
Auf der Bildungskonferenz des Bildungsbüros zeigte Prof. Dr. Marcel Helbig eindrucksvoll, wie stark Bildungschancen an Sozialräume gekoppelt sind. Seine Daten sollen keine Anklage sein – sie schaffen Klarheit.
Die Konferenz – unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters – war ein starkes Signal: evidenzbasiert, offen, dialogorientiert. Nürnberg besitzt mit dem Bildungsbüro ein Instrument, das Vernetzung ermöglicht, Austausch trägt und Strategie entstehen lässt. Eine Einrichtung, die wir ausdrücklich loben. Hier wird gesprochen – nicht über, sondern mit Schule.
Und genau dort müssen wir weitermachen. Nicht erst seit Helbig und nicht erst seit der hohen Zahl der Startchancen-Schulen – sondern jetzt, systematisch, konsequent.
Neubau sichtbar – Bestand oft vergessen
Während Kräne neue Gebäude errichten, arbeiten Schülerinnen und Schüler in Räumen, die dringend Zuwendung erfordern: Schimmel in Fachräumen …
